Was macht ein Büro für technische Übersetzungen?
Technische Übersetzungen betreffen Texte aus Maschinenbau, Elektrotechnik, Bau, Energie und IT – etwa Betriebsanleitungen, Sicherheitshinweise, Datenblätter und Spezifikationen – und verlangen eine einheitliche Terminologie und das Verständnis der beschriebenen Technik.
Exportorientierte Schweizer Industrieunternehmen liefern Maschinen und Anlagen mit Dokumentation in vielen Sprachen. Eine Betriebsanleitung ist dabei Teil des Produkts: Ist ein Warnhinweis unklar übersetzt, kann das zu Unfällen und Haftungsfragen führen. Technische Übersetzende verstehen, was sie übersetzen, und fragen nach, wenn der Ausgangstext mehrdeutig ist.
Technische Dokumentation entsteht heute oft in Redaktionssystemen und wird modular gepflegt. Gute Büros arbeiten direkt mit den Exportformaten (XML, InDesign, Office) und mit Übersetzungsspeichern, damit unveränderte Textbausteine nicht neu bezahlt werden müssen und die Terminologie über alle Handbücher einheitlich bleibt.
Für Unternehmen mit Kundschaft in mehreren Sprachregionen der Schweiz gehören Französisch und Italienisch oft zum Pflichtprogramm, für den Export Englisch und die Sprachen der Zielmärkte. Ein Büro, das ein Terminologieglossar mit Ihnen aufbaut, spart über die Zeit Abstimmungsaufwand und Kosten.
Kosten und Abrechnung
Technische Übersetzungen werden meist nach Wörtern abgerechnet, wobei Wiederholungen und Treffer aus dem Übersetzungsspeicher günstiger sind. Kostentreiber sind die Zahl der Zielsprachen, aufwendige Dateiformate, Layout und Grafiken mit Text sowie fehlende Terminologie. Lassen Sie sich die Analyse der Wiederholungen zeigen, bevor Sie Offerten vergleichen.